Geschichte des Instituts
Das Tropeninstitut Berlin geht aus dem "Königlich-Preussischen-Schutzblattern- Impfinstitut" hervor, das im Jahr 1802 gegründet wurde. Die steigende Zahl der Fernreisenden und die zunehmenden internationalen Beziehungen veranlassten den Senat von Berlin im Jahr 1965, die bestehende Impfanstalt zur "Landesimpfanstalt mit tropenmedizinischer Beratungsstelle" zu erweitern. 1967 wurde sie von der WHO als Impfzentrum für Gelbfieber anerkannt.
Im Laufe der Jahre wurde die Landesimpfanstalt durch eine tropenmedizinische Ambulanz erweitert. 1984 zunächst in "Landesinstitut für Tropenmedizin" und 1995 in "Institut für Tropenmedizin" umbenannt übernahm die Einrichtung Aufgaben im Bereich der Lehre, tropenmedizinischen Ausbildung und Forschung. Heute nimmt die Lehrtätigkeit eine wichtige Rolle in der Arbeit des Instituts ein und umfasst die Ausbildung von Studenten, nicht-ärztlichem Personal sowie Ärzten aus dem In- und Ausland.
Das Institut für Tropenmedizin ist eine Einrichtung, die zum Berliner Betrieb für Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes) gehört und zusammen mit diesem einen wesentlichen und erfolgreichen Teil der Gesundheitsvorsorge des Landes Berlin erfüllt. Durch einen Kooperationsvertrag ist das Institut mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin verbunden. Die Charité ist für Lehre und Forschung verantwortlich. Die Leiterin des Institutes ist mit einer Stiftungsprofessur für Tropenmedizin Mitglied der Medizinischen Fakultät. Darüber hinaus hat das Institut für die Berliner Bevölkerung im Auftrage der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Aufgaben im Bereich des infektionsmedizinischen Katastrophenschutzes übernommen.
Institut für Tropenmedizin
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Tel. 030 / 30116 - 6
Fax 030 / 30116 - 888
E-Mail: ift@bbges.de
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