Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
Fam.: Rosaceae (Rosengewächse)
Die Vogelbeere oder auch Eberesche wächst als Strauch oder als Straßenbaum. Die roten Früchte werden gerne von Vögeln gefressen, daher der Name.
Die Blätter sind unpaarig gefiedert und tragen 9 – 15 Teilblättchen. Die Vogelbeeren blühen von Mai – Juni mit weißen Doldenrispen. Die roten Früchte reifen von August – Oktober. Sie sehen wie kleine Äpfel aus und schmecken herbsauer und je nach Zuchtform etwas bitter.
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Inhaltstoffe:
In den Früchten: Parasorbinsäure, Sorbit, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamin C
In den Blättern und Samenkernen: geringe Mengen Amygdalin
Es gibt bitterstoffarme Zuchtformen, die nur noch Spuren von Parasorbinsäure enthalten.
Parasorbinsäure wird durch Kochen oder Trocknen zerstört.
Das Fruchtfleisch wird zu Marmeladen, Kompott, Most, Likör oder Säften verarbeitet.
Symptome:
Meistens sind bei kleinen Mengen von gegessenen Früchten keine Symptome zu erwarten. In Einzelfällen kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen.
Maßnahmen:
Geben Sie ½ - 1 Glas Tee, Wasser oder Saft zu trinken.
Bei Aufnahme großer Fruchtmengen oder anderer Pflanzenteile rufen Sie Ihren Kinderarzt oder eine Giftinformationszentrale an.
(Ingrid E. Koch, Margot Senska-Siebert)
Institut für Toxikologie
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