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Mahonien sind keine Heidelbeeren und auch keine Stechpalme!

 

Mahonie  (Mahonia aquifolium)

Fam.: Berberidaceae (Sauerdorngewächse)

 

Die Mahonie ist ein weit verbreiteter immergrüner Zierstrauch mit glänzenden, dornig gezähnten Blättern. Der Strauch blüht gold-gelb im April bis Mai. Die blauen, erbsgroßen Beeren sehen wie bereift aus. Die Früchte enthalten 2-5 rotbraune Samen und einen stark färbenden, dunkelroten Saft. Sie schmecken sehr sauer.

 

 


Foto: Mahonienblüten Foto: Mahonienfrüchte

Fotos: www.biolib.de                                                 www.pflanzenfotos.de

 

Inhaltsstoffe: Berberin

 

Der höchste Berberingehalt ist in den Wurzeln und der Rinde enthalten.

Attraktiv für Kinder sind die blauen Beeren, die fraglich wenig oder kein Berberin enthalten. Sie werden gerne zum Durstlöschen gegessen.

 

Aus toxikologischer Sicht ist der Verzehr der Mahonienfrüchte (-beeren) unbedenklich, ebenso die Aufnahme kleiner Blütenmengen.

 

Nach dem Verzehr  von großen Beerenmengen kann es zu Magen- und Darmbeschwerden kommen.

 

Maßnahmen: keine

 

Aus Mahonienbeeren können Gelees, Marmeladen und Fruchtsäfte hergestellt werden.

 

 

(Ingrid E. Koch, Margot Senska-Siebert)

 

 

 

 

 


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